31 Stunden pro Woche arbeiten und dann alles selber machen klappt nicht immer so gut...
Noch macht mir das einkaufen echt viel Spaß, auch wenn ich das Gefühl habe ALLES ist sauteuer. Doch das stimmt so nicht. natürlich ist alles etwas teuer als in Deutschland, aber nicht unbedingt so viel. Wenn man sein Essen selber bezahlt achtet man eben viel mehr drauf was was kostet. Auf jeden Fall zu vermeiden sind:
-Alkoholische Getränke
-Weingummi, Chips und Schokolade (Rittersport kostet fast 2€...)
-Käse...
sprich alles was gut schmeckt.
Ach...geht niemals in einen 7-11! hier bezahlt ihr für 1,5 ltr Cola über 4€!
Aber man muss ja nicht nur einkaufen. Lebensmittel wollen richtig gelagert und verwendet werden. Es gibt also nicht das worauf man gerade Lust hat, sondern das was da ist. Nudeln, Kartoffeln, Wurzeln, Brot, Äpfel, mehr Nudeln, mehr Kartoffeln...
Außer dass ich mein ganzes Vermögen der dänischen Lebensmittelindustrie in den Rachen geschmissen hab' läuft dieser Part "ohne Mutti" ganz gut :-)
Doch...da gibt es das Problem mit der Waschmaschine! Wer waschen will holt sich bei unserer Hausmeisterin den Schlüssel. Die hat nur leider immer dann frei, wenn wir von der Arbeit kommen. Erwischt man sie dennoch ist das eigentlich schon der Sechser im Lotto. Ich hab mir gestern nach einigen kleineren Problemchen den Schlüssel von Moritz geholt, was streng verboten ist! Nur einer pro Waschzeit! Die Waschzeit war aber eh überschritten und so bin ich mit meinem Wanderrucksack voll dreckiger Wäsche in den Keller gestiefelt. Hier steht das gute Stück nämlich. Auf den guten Rat vorheriger Wäscher benutze ich die linke Maschine, bei der anderen läuft das Wasser nämlich nicht mehr ab. Zack angestellt und durch den dunklen Keller zurück. Nach einer Stunde bin ich dann wieder zurück und ein kleiner Mann, so ende 30 steht im Waschraum. Nachdem ich mich von meinem Herzinfarkt erholt habe, realisiere ich dass er meine Wäsche einfach aus der Maschine genommen hatte. Gut, jetzt weiß er auch was ich so für Unterwäsche trage - nun gut. Ich hab meine Sachen dann schnell in den Trockner gestopft und bin geflüchtet. Als ich eine weitere Stunde später zurück kam, war ich wieder nicht alleine. Der besagte Herr saß im Waschraum und wartete...Auf mich/seine Wäsche...was auch immer. Wollte ich doch eigentlich nur meinen Kram schnappen und verschwinden. Aber er ließ sich nicht abschütteln, erzählt mir von seinem Appartement, dass er dank der Bankenkrise verloren hatte, von seiner Designer Karriere und lud mich zu sich ein. Ich halte mal kurz fest. Es war mittlerweile halb elf, ich war mit diesem Typen mutterseelenallein im Keller eines riesigen Gebäudes:AH!
Ich stiefelte in windeseile zu meinen Fahrstuhl und schwafelte etwas von "ich bin müde...muss früh raus...ein anderes mal vielleicht...".
Ich glaub ab jetzt wird per Hand gewaschen ;-)
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hihi, ganz anders als bei mir. man darf hier echt nicht in euro umrechnen, sonder erkennt man nicht die dimensionen, was sachen hier kosten und ist echt n gringo. waschen tun wir eh mit der hand. ;)
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